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Training optimieren mit Führanlagen

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Ein Beitrag vom Mi., 03.07.2019 - 14:02

Pferde brauchen Bewegung. Das steht außer Frage.

Unsere Pferde stehen auf saftig-satten Weiden, bekommen Hafer und Müsli und oft auch noch den einen oder anderen leckeren Snack. Für ein Tier, das eigentlich für ein Leben in kargen Steppen gemacht ist, ist diese Ernährung mehr als ausreichend. Die Bewegung hingegen reicht manchmal nicht aus. Die moderne Pferdehaltung und -ernährung macht es also notwendig, dass wir für ausreichende Bewegung unserer geliebten Sport- und Freizeitpartner Sorge tragen. Natürlich sind lange Weidegänge optimal als Ausgleich und zur Entspannung nach der täglichen Arbeit auf dem Reitplatz oder in der Reithalle. Aber bewegen sich Pferde dort auch genug? Führanlagen sind sinnvolle Helfer für das Extra an Bewegung und haben auch noch den positiven Nebeneffekt, das Training konditionell zu unterstützen und beim Antrainieren von Pferden, beispielsweise nach einer Reha, zu unterstützen.

Praktisch und stabil: Seit langem bewähren sich sogenannte Turmführanlagen. Bei Röwer & Rüb entspricht das Modell Freimatic dieser Bauweise. Die Anlagen sind sehr robust und sicher. Der Antrieb befindet sich oben am Turm und setzt dort die 2,40 m hohen Arme für die Treibgitter in Bewegung. Die modulare Bauweise ermöglicht es, die Arme auf die gewünschte Länge zu bringen und später noch Arme zu verlängern oder nachzurüsten.

Um einen wetterunabhängigen Trainingsablauf zu ermöglichen, können diese Anlagen durch Hufschlagüberdachungen oder Rundhallen ergänzt werden. Hierfür werden Stahlhallenkonstruktionen auf Punktfundamenten errichtet, die einer Baugenehmigung bedürfen.

Die Freimatic-Führanlage eignet sich durch ihre modulare Bauweise aber auch sehr gut, um sie in ein bestehendes Gebäude einzupassen. Diese Führanlagen sind für drei bis zehn Pferde geeignet und 13 bis 25 Meter lang.

Für alle Führanlagen gilt, dass sie über stabile Zäune verfügen müssen, die ihre sichere Befestigung außerhalb des Hufschlags haben. Nur so können Verletzungen durch Stolperfallen vermieden werden. Die Treibgitter sind Geschmackssache. Allerdings hat eine Studie an der Universität in Göttingen ergeben, dass sich Pferde am wohlsten fühlen, wenn sie ihre Artgenossen sehen können und nichts klappert.

Aus dem Hause Röwer & Rüb gibt es insgesamt drei Führanlagentypen: die hier vorgestellte Freimatic, die Teomatic mit freiem Innenraum und ovale Führanlagen.

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